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Landesübung in Klosterneuburg am 16. und 17. Juni

​Dieses Wochenende hat die Staffel Heidenreichstein mit über 40 anderen Mitgliedern aus Wien und Niederösterreich bei der Landesübung in Klosterneuburg verbracht. Da wir eine dieser zweitägigen, verpflichtenden Übungen jedes Jahr selbst anbieten fahren wir natürlich auch gerne zu Übungen anderer Staffeln um uns beim abwechslungsreichen Stationsbetrieb fortzubilden und weiterzuentwickeln.

Das unsichtbare Band zwischen Mensch und Hund

 

Übungen wie diese lehren uns nicht nur praktische und erzieherische Tätigkeiten, die wir im Training und bei Einsätzen üben und anwenden, sondern auch wie weit wir in unserem und im Ausbildungsstand unserer Hunde stehen.

An Wochenenden wie diesen wird uns oft bewusst, wie viel Flexibilität wir eigentlich von unseren Vierbeinigen Partnern erwarten. Jeder Hundeführer legt großen Wert auf Bindungsarbeit und versucht schon im Welpenalter seinen späteren Rettungshund gut an sich zu binden um jederzeit abrufbar zu sein und um ihm zu zeigen, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann, auch in brenzlichen Situationen.

Wenn wir, wie an diesem Wochenende gemeinsam in einem Boot sitzen, versuchen wir dem Hund Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit zu vermitteln. Als würde ein unsichtbares Band zwischen Hundeführer und Hund bestehen, harren die Hunde im Boot aus, welches ihnen vielleicht unangenehm ist oder sie doch lieber schwimmen wollten anstatt im wackeligen Inneren zu sitzen.

Länger wird dieses unsichtbare Band bei der Arbeit im Wald, wo sich unsere Rettungshunde bei ihrer Arbeit selbstständig, frei im Wald bewegen und erwartet wird, dass sie von jeglicher Ablenkung abrufbar zu uns zurückkommen oder sich aber bis zum Opfer alleine den Weg bahnen. Plötzlich strapazieren wir unsere Bindung und erhoffen dass sich unser Hund trotz Hängebrücke, Zelt oder andere für ihn gefährlich erscheinende Dinge, vom eigenen Hundeführer entfernt bis er nach der Anzeige beim Opfer wieder abgeholt wird.

Und dann kommen wir eventuell manchmal in Situationen wo wir unser unsichtbares Band mal eben kurz ablegen müssen. Wenn wir bei Unterordnungsprüfungen den Hund von fremden Händen davon tragen lassen (was uns ja nicht aus der Ruhe bringt) oder aber ….. unser Vierbeiner von einem Hubsteiger aus in über 20m Höhe von einem womöglich fremden Menschen in ein Fenster gehieft wird, das in einen alten verqualmten Dachboden führt, den weder Hund noch Hundeführer kennen.

Die Herausforderung im Mensch- Hund Team ist nicht nur die Bindung sondern auch die Fähigkeit sich zu vertrauen und loslassen zu können, zu erlernen, sowohl der Hundeführer als auch der Hund.

Ganz egal wie dick, wie lang und wie fest unsere unsichtbaren Bänder sind, werden sie durch Übungswochenenden, Trainings und Einsätze immer mehr geformt und gestärkt. Zurecht können wir alle sehr stolz auf unsere Arbeit und unsere Hunde sein, die in ihrer Individualität und verschiedensten Ausbildungsstufen diese abwechslungsreiche Übung wieder einmal bravurös absolviert haben !!

​Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Staffel Klosterneuburg für die Ausarbeitung und Organisation der Übung, sowie die gute Verpflegung und bei der Klosterneuburger Feuerwehr, die sich sehr viel Zeit für uns genommen hat !!
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